Zweiter Teil

Seconda Parte (Zweiter Teil)

Marx Exzerpt von 1851 Übersetzung 2020
In seinem ganzen Diskurs sucht Marco Antonio de Santis zu beweisen, daß die Höhe des Wechselkurses della piazza di Napoli con l’altre d’Italia è la sola causa che ha fatto impoverire il regno di danari, und als Grund hierfür gibt er an, perchè l’altezza del cambio non permette che i danari che dovevano venire in regno per l’estrazione della roba fuori regno vengano in contanti ma per cambio, e quelli che doveano uscire per cambio per le mercanzie portate da fuori nel regno escono in contanti per l’utile che si ha nell’uno e nell’altro. In seinem ganzen Diskurs sucht Marco Antonio de Santis zu beweisen, daß die Höhe des Wechselkurses des Platzes von Neapel mit den anderen Italiens ist die einzige Ursache, die das Königreich des Geldes verarmt hat, und als Grund hierfür gibt er an, denn die Höhe des Austausches erlaubt es nicht, dass das Geld, das in das Königreich kommen musste, um das Zeug außerhalb des Königreichs zu gewinnen, in bar kommt, sondern zum Tausch, und diejenigen, die zum Tausch für die von außerhalb des Königreichs gebrachten Waren hinausgehen müssen, kommen in bar heraus für den Gewinn, den man in dem einen und dem anderen hat.

Dagegen müsse ein niedriger Wechselkurs umgekehrt wirken und Ueberfluß an danari erzeugen. Er beweist dies (nämlich Santis) angeblich indem er 15 Jahre von hohem und 15 von niedrigem Wechselkurs betrachtet. (p. 69, 70)

L’argomento dunque è tale: l’altezza del cambio porta guadagno a chi vuole portare danari in regno con cambiarli e non con portali in contanti, e perchè il fine d’ognuno in tale materia è il guadagno, dunque ognuno che avrà da portare danari in regno li porterà per cambio è non per contanti; perciò è vera la conclusione, che l’altezza del cambio, il quale genera guadagno, non faccia venire danari in regno in contanti ma per cambio, e così necessariamente seguita che l’altezza del cambio sia causa della penuria di danari in regno. (p. 71,2) Das Argument ist daher so: Die Höhe des Tausches bringt denen, die Geld in das Königreich bringen wollen, durch Tausch und nicht durch Geldportale Gewinn, und weil das Ziel eines jeden in dieser Angelegenheit Gewinn ist, so daß jeder, der Geld in das Königreich bringen muß, es gegen Tausch bringt, nicht gegen Bargeld ist; daher ist die Schlußfolgerung richtig, daß die Höhe des Tausches, die Gewinn bringt, Geld nicht gegen Bargeld in das Königreich bringt, sondern gegen Tausch, und daraus folgt notwendigerweise, daß die Höhe des Tausches die Ursache für die Geldknappheit im Königreich ist. (p. 71,2)
Ich frage: »questo mercante che paga questi danari in regno è cittadino ο forastiero? Se sarà forastiero, con che danari paga questo cambio? « Se ve li ha portati prima ho il mio intento, che vi erano prima portati in contanti; se ve li ha perchè tiene entrate in regno o guadagna con le industrie, a quelle si deve attribuire perchè non vengono danari in regno, e alla poca diligenza degli abitatori come si è detto nella prima parte, e non al cambio alto, poiché con quelle entrate e guadagno d’industrie può estrarre le robe senza farvi venire danari nè con cambio nè in contanti. (p.75) Ich frage: ‚Dieser Kaufmann, der dieses Geld im Königreich bezahlt, ist ein Bürger ο forastiero? Wenn er forastiero sein wird, mit welchem Geld bezahlt er diesen Austausch? „Wenn er sie euch zuvor gebracht hat, so habe ich die Absicht, dass sie euch zuvor in bar gebracht wurden; wenn er sie hat, weil er Einnahmen im Königreich behält oder mit der Industrie verdient, so muss er sie ihnen zuschreiben, weil es im Königreich kein Geld gibt, und dem mangelnden Fleiß der Einwohner, wie im ersten Teil gesagt wurde, und nicht dem hohen Wechselkurs, denn mit diesen Einnahmen und Industrieerträgen kann er den Stoff fördern, ohne dass ihr weder mit Tausch noch mit Bargeld Geld verdient. (p.75)
De Santis will, um bassare il prezzo del cambio, machen che lo scudo di quello sia minore dell’effettivo. (p. 100) De Santis wird, um den Kurs der Börse zugrunde zu legen, dafür sorgen, dass der Börsenkurs unter dem tatsächlichen Kurs liegt. (p. 100)